Preisgekrönte Künstlerin inspiriert von außergewöhnlicher Erfahrung

Das Gemälde „Auf der Leiter zum Himmel“ von Frau Wang Jing gewann vor kurzem den Silberpreis bei dem Internationalen Figuren Malwettbewerb 2014 von New Tang Dynasty Television (NTD) in New York. Dies ist ihr zweiter Preis bei diesem Wettbewerb. 2008 gewann ihr Gemälde „Rückkehr“ eine ehrenhafte Nennung.

„Auf der Leiter zum Himmel“ Wang Jing 2014

Frau Wang lebte an verschiedenen Orten in China. Bereits in jungen Jahren lernte sie malen. Es gelang ihr auf die weiterführende Schule zu gehen, die zu der Akademie der Bildenden Künste in Hangzhou, Provinz Zhejiang, gehört. Dort machte sie 1998 ihren Hochschulabschluss.

Wenn sie lächelt, strahlen ihre Augen und so spürt man Frau Wangs Gutherzigkeit. In ihrem Verhalten findet sich keine Spur der Gehirnwäsche, Folter und Zwangsarbeit, die sie in China erlitt.

Sie stellte ihr Bild vor: „Ein Mädchen hat verstanden, wie man ein guter Mensch ist und die Bedeutung des Lebens, nachdem sie das Buch Zhuan Falun gelesen hat. Schichten himmlischer Szenen spielen sich vor ihren Augen ab. Sie ist umhüllt von barmherziger Energie. Ihr Gesicht zeigt Freude und Dankbarkeit. Ihr Glaube an Falun Gong verfestigt sich.“

„Ich wollte schon immer solche Freude darstellen, etwas, das jeder Falun Gong-Praktizierende irgendwann einmal erlebt hat“, erklärte sie. „Das ist der Schlüssel um zu verstehen, weshalb eine solch große Gruppe an Menschen an ihrem Glauben festhalten kann, trotz der grausamen Verfolgung in China. Weil sie wirklich die Pracht und Schönheit von Falun Gong erlebt haben.“

Frau Wang hatte ein solches Erlebnis, während sie wegen ihres Glaubens eingesperrt war im Zwangsarbeitslager Nr. 1 Shandong. Die Wärter gingen gemeinsam gegen sie vor, umringten sie während sie sie anschrien, ihr ins Gesicht und auf den Kopf schlugen. Man entzog ihr mehrere Tage am Stück den Schlaf. Sie wurde auf den Boden geprügelt. Ein großer Mann drückte sie auf den Boden, packte ihre Hand und zwang sie, eine „Garantieerklärung“ zu unterschreiben, dass sie Falun Gong widerruft.

Die Freude der Kultivierung und das höhere Bewusstsein stärkten sie während ihrer drei Jahre Leiden in dem Arbeitslager. Dadurch zeigten sich ihr noch mehr Schönheit und noch mehr Erkenntnisse. Sie entwickelte ein Verständnis für die Beziehung zwischen den moralischen Werten eines Künstlers und der Kunst selbst: „Wenn meine Tugend eine bestimmte Ebene erreicht, dann verbessert sich auch meine Technik.“

Frau Wang erzählte, dass sie vier Monate an dem Gemälde gearbeitet hat, das den Preis gewann. „Ich wollte das innere Gefühl und die Macht von Falun Gong zeigen, das Herz zu berühren. Ich wollte die gutherzige Energie, Reinheit und Aufrichtigkeit zeigen. Die Wahl der Farben und Farbtöne für die Stimmung war wichtig.“

„Rückkehr“ Wang Jing 2008

Sie erklärte, sie würde ihre Bemühungen fortsetzen auf dem Weg „meine künstlerische Ebene zu erhöhen und die reine und gutherzige Schönheit zu zeigen, indem ich an traditionellen Werten und künstlerischen Maßstäben festhalte.“

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