EU - China Menschenrechtsdialog

Falun Gong Praktizierende trafen sich zuvor mit Vertretern der EU
 
In zwei Wochen wird die Europäische Union einen Menschenrechtsdialog mit China aufnehmen. Zwei China-Beauftragte des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten trafen sich im Vorfeld mit einigen Vertretern der europäischen Praktizierenden und Professor Zhang Kunlun. Eigentlich hatten sie nur eine halbe Stunde für das Treffen vorgesehen. Schließlich aber hat das Gespräch anderthalb Stunden gedauert.

Einer der beiden Beauftragten wird direkt an dem Menschenrechtsdialog teilnehmen. Er meinte, dass er durch das Gespräch mit den Praktizierenden vieles über die Menschenrechtssituation in China erfahren habe. Diese Informationen würden ihm bei dem Menschenrechtsdialog sehr helfen. Praktizierende hatten von der neuen Situation der Verfolgung berichtet. Jiang Zemin nimmt die Terroranschläge in New York und Washington zum Vorwand, um unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung private Wohnungen zu durchsuchen. Sein eigentliches Ziel ist es jedoch, Material über Falun Gong und Praktizierende, die noch nicht erkannt worden sind, zu finden. Die Beauftragten stellten viele Fragen. Sie brachten zum Ausdruck, dass sie den Einsatz der Falun Gong-Praktizierenden sehr schätzten. Sie würden die wahre Situation der Verfolgung in China auch mit den europäischen Außenministern besprechen.

Deutsche Praktizierende
12. Oktober 2001

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.