Vietnamesische Familie fordert Freilassung ihrer in China inhaftierten Angehörigen
 

Vietnamesische Familie fordert Freilassung ihrer in China inhaftierten Angehörigen

Frau Pham Thi Thu Trang, eine Vietnamesin aus der Stadt Ha Long ist seit mehr als drei Monaten in China inhaftiert. Die Familie fordert ihre Freilassung.

Im Oktober 2017 reiste Frau Trang nach China, in die Stadt Maoming, Provinz Guangdong, um ihre Verwandten zu besuchen. Mitte Dezember wurde sie dort verhaftet. Die Behörden waren auf sie aufmerksam geworden, weil jemand gemeldet hatte, dass sie Materialien verteilte, die auf die Verfolgung von Falun Gong [1] aufmerksam machen.

Ihre Verwandten berichteten, dass die örtliche Polizei seit ihrer Verhaftung ihre Wohnungen viele Male durchsucht habe. Ein Besuch im Gefängnis sei ihnen nicht gestattet.

Die 31-jährige Frau Trang wird in der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Dongxing, Provinz Guangxi festgehalten. Es ist unklar, warum sie von Guangdong nach Guangxi gebracht wurde.

Ihre Familie in Vietnam hat einen Brief an die lokalen Medien geschrieben und die chinesische Botschaft in Hanoi gebeten, ihr bei der Freilassung zu helfen. Noch haben sie keine Antwort von der Botschaft erhalten.

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[1] Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist ein buddhistischer Kultivierungsweg, der von Lehrer Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt wurde. Falun Dafa verbreitete sich rasant und viele Menschen konnten durch ein Leben im Einklang mit den Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. In China wird Falun Gong jedoch seit 1999 durch das kommunistische Regime verfolgt.

Chinesische Version:

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