Im Frauengefängnis Heizuizi, Stadt Changchun, fast zu Tode gefoltert

Frau Huang Jinrong, 54, ist eine Falun-Gong-Praktizierende aus der Stadt Songyuan, Provinz Jilin. Sie wurde jahrelang heftig und unnachgiebig gefoltert. Im Frauengefängnis Heizuizi in der Stadt Changchun wurde Frau Huang auf dem "Streckbett" fast zu Tode gefoltert.

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Frau Huang war Obsthändlerin in Songyuan. Ihr ehemaliger Ehemann schlug sie oft, und sie fühlte, dass ihr Leben hoffnungslos war. Selbst nachdem sie wieder geheiratet hatte, fühlte sie sich immer noch unglücklich. Im März 1999 erfuhr Frau Huang durch ihren Bruder von Falun Dafa und begann den Selbstkultivierungsweg zu praktizieren. Die Prinzipien von Falun Dafa öffneten ihr Herz, und sie spürte, dass sie endlich den Sinn des Menschseins erkannt hatte. Sie gewann an Lebensfreude und es kehrte wieder Harmonie in ihre Familie zurück.

Nachdem 1999 die Verfolgung von Falun Gong unter Jiang Zemin begonnen hatte, begann Frau Huang, anderen die Wahrheit über Falun Gong zu erklären. Ihr zweiter Mann ließ sich wegen des Drucks und der Propaganda des kommunistischen Regimes von ihr scheiden.

Am 1. April 2008 wurde Huang zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und in das Frauengefängnis Heizuizi gebracht. Man brachte sie in der „Umerziehungsabteilung“ unter, die speziell für Falun-Dafa-Praktizierende entwickelt worden war.

Han Yue und ein weiterer Häftling namens Guan Lijie zwangen Frau Huang, von 5 Uhr morgens bis 12 Uhr abends zu stehen. Sie durfte die Toilette nur dreimal täglich benutzen. Diese Folter dauerte 48 Tage. Ihre Beine wurden geschwollen, und ihre Füße waren derart geschwollen, dass ihre Schuhe kaum noch passten.

Weil Frau Huang sich weigerte, sich „umerziehen" zu lassen, hielten die Insassen sie auf einem Bett fest, während sie ihre Beine und Arme gerade nach oben zogen. Wenn sie ihre Arme oder Beine senkte, schlugen sie sie mit einem Holzbrett. Am Ende wurde eine ihrer Hüften verletzt.

Drei Monate mit „Streckbett“ fast zu Tode gefoltert

Auch wurde sie mehr als drei Monate lang wiederholt mit dem „Streckbett" gefoltert. Ihre Hände und Beine wurden an den Rahmen des Bettes gebunden und gestreckt, bis sich ihr Körper vom Bett abhob. Trotz der Folter weigerte sich Frau Huang standhaft, das Praktizieren von Falun Dafa aufzugeben.

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Folterdarstellung: Streckbett


Um sie zur Aufgabe zu zwingen, benutzten die Insassen einmal ihre Kleidung, um ihren Kopf zwischen ihren ausgestreckten Armen festzubinden, während sie auf dem „Streckbett“ lag. An einem heißen Sommertag hatte Huang extreme Schmerzen und hatte das Gefühl zu ersticken. Ihr Gesicht war lila gefärbt, sie war schweißgebadet und wurde ohnmächtig. Am nächsten Tag brachte man sie in die Gefängnisklinik. Unterwegs wurde sie mehrmals ohnmächtig. Da sonntags niemand in der Klinik war, brachte man sie ins Gefängnis zurück. Zu jenem Zeitpunkt konnte sie sich nicht mehr bewegen.

Als sie am Montag wieder in die Klinik gebracht wurde, wurde bei Frau Huang in einem Bein eine Thrombose diagnostiziert. Wenn das Blutgerinnsel zu ihrem Herzen gelangt wäre, wäre sie gestorben. Daraufhin brachte man sie ins Polizeikrankenhaus von Changchun. Dort verbrachte sie einen Monat, ohne dass eine Besserung festgestellt werden konnte. Danach verlegte man sie für einen weiteren Monat in die Gefängnisklinik.

Schließlich konnte sie nicht mehr laufen und war für die restlichen zweieinhalb Jahre im Gefängnis bettlägerig.

Nach Beendigung der Haftzeit im Jahre 2011 wurde Frau Huang Jinrong endlich aus dem Frauengefängnis entlassen.

Chinesische Version

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