Berlin: 100 Musiker spielen am 21. Juli 2018 für das Ende der Folter in China

Angeführt von der Europäischen Tian Guo Marching Band zieht eine große Parade durch die Bundeshauptstadt
 

Auftritt der European Tian Guo Marching Band

Berlin (FDI) - Die Musiker des 100-köpfigen Blasorchesters kommen aus zehn europäischen Ländern. Sie wollen mit ihrer Musik Freude bringen. Damit setzt die Band am Wochenende des 21. und 22. Juli in Berlin ein Zeichen gegen Intoleranz und Gewalt. Alle Musiker sind Falun-Dafa-Praktizierende. Viele von ihnen kommen ursprünglich aus China und mussten ihre Heimat aufgrund ihres Glaubens an Falun Dafa/Falun Gong verlassen. Zu Staatsfeinden erklärt, wurden sie als rechtlose Bürger inhaftiert und gefoltert. Ihre Auftritte sind somit auch ein friedlicher Protest gegen die Verfolgung der buddhistischen Kultivierungsschule Falun Dafa, eine traditionelle Praktik, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert.

Chinesische Touristen sind oft erstaunt über die Glaubens- und Demonstrationsfreiheit, die Falun Dafa außerhalb Chinas genießt. Durch ihre heimische Propaganda beeinflusst, glauben sie, dass die erbarmungslose Hetzjagd auf Falun Dafa notwendig und richtig wäre.

Der Tag der Parade markiert den Jahrestag des Auftakts einer seit mittlerweile 19 Jahren andauernden Verfolgungskampagne, welche unzählige Schicksale voller Leid und Trauer verschuldet hat, insbesondere der staatlich sanktionierte und systematische Organraub an Hunderttausenden Falun-Dafa-Praktizierenden. Am 20. Juli 1999 startete Chinas damaliger Parteichef Jiang Zemin die Niederschlagung von Falun Dafa aus Angst und Neid vor der schnell wachsenden Zahl der Praktizierenden. Mit seinem Befehl „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wollte er Falun Dafa innerhalb von drei Monaten ausrotten.

Über 100 Millionen Anhänger zeigen, dass Falun Dafa friedlich und harmonisch ist. Sie protestieren weltweit gegen die unmenschlichen Misshandlungen an ihren Mitpraktizierenden in China. “Unser Aufruf an alle lautet: ‚Gemeinsam gegen die Verfolgung von Falun Gong! Folter und Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden in China muss gestoppt werden!‘”, sagt Franz Bröker, einer der Organisatoren der 3-tägigen Veranstaltung.

Pressekontakt und Anfragen für Interviews:

Franz Bröker, E-Mail: broeker@gyan.de, Mobil: 0152-3374 1066

Bei den Kundgebungen auf dem Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor berichten Experten und Zeitzeugen über ihre Erfahrungen und den aktuellen Stand der Ermittlungen.

Programm:

Freitag, 20.07.2018:

15:30 – 18:30 Uhr: Mahnwache vor der chinesischen Botschaft, Brückenstr. 10

Samstag, 21.07.2018:

10:45: Gendarmenmarkt - Redebeiträge

11:00: Parade: Gendarmenmarkt - Brandenburger Tor

12:00: Pariser Platz - Redebeiträge

13:30 – 14:00 Uhr: Parade: Brandenburger Tor - Potsdamer Platz

16:00 – 18:30 Uhr: Parade: Wittenbergplatz - Joachimsthaler Str. - Wittenbergplatz

Zwei Infostände von 11:30 – 18:30 Uhr:

Pariser Platz und Wittenbergplatz

Drei Abendmahnwachen von 20:30 – 23:00 Uhr:

Brandenburger Tor, Lustgarten/Berliner Dom, Gedächtniskirche

Sonntag, 22.07.2018:

10:30 – 12:30 Uhr:

Marching Band, Infostand, Redebeiträge- Pariser Platz / Brandenburger Tor

Hintergrund:

Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist ein buddhistischer Selbstkultivierungsweg für Körper und Geist. Er wurde der Öffentlichkeit 1992 von Herrn Li Hongzhi in China vorgestellt. Derzeit praktizieren über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern die fünf meditativen Qigong-Übungen mit der anleitenden Lehre nach den Prinzipien "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht". Seit 1999 wird Falun Dafa in China brutal verfolgt.

Weitere Informationen:

http://www.tianguo-marchingband.eu/de

http://de.faluninfo.eu/

http://de.faluninfo.eu/gesichter_verfolgung/folter

http://de.faluninfo.eu/tags/Pressemitteilung

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