Aufruf für das Ende der Folter in China

(FDI) - Eine Gruppe von Falun Dafa-Praktizierenden setzt am Samstag, 21. Juli, in Bern ein Zeichen gegen Intoleranz und Gewalt. Einige von ihnen kommen ursprünglich aus China und mussten ihre Heimat aufgrund ihres Glaubens an Falun Dafa / Falun Gong verlassen. Zu Staatsfeinden erklärt, wurden sie als rechtlose Bürger inhaftiert und gefoltert. Mit ihrer Teilnahme an dem friedlichen Protest rufen sie für das Ende der Verfolgung der buddhistischen Kultivierungsschule Falun Dafa auf, eine traditionelle Praktik, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert.

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Chinesische Touristen sind oft erstaunt über die Glaubens- und Demonstrationsfreiheit, die Falun Dafa ausserhalb Chinas geniesst. Durch ihre heimische Propaganda beeinflusst, glauben sie, dass die erbarmungslose Hetzjagd auf Falun Dafa notwendig und richtig wäre.


Der Tag der Kundgebung markiert den Jahrestag des Auftakts einer seit mittlerweile 19 Jahren andauernden Verfolgungskampagne, welche unzählige Schicksale voller Leid und Trauer verschuldet hat, insbesondere der staatlich sanktionierte und systematische Organraub an Hunderttausenden Falun-Dafa-Praktizierenden. Am 20. Juli 1999 startete Chinas damaliger Parteichef Jiang Zemin die Niederschlagung von Falun Dafa aus Angst und Neid vor der schnell wachsenden Zahl der Praktizierenden. Mit seinem Befehl „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wollte er Falun Dafa innerhalb von drei Monaten ausrotten.

Über 100 Millionen Anhänger zeigen, dass Falun Dafa friedlich und harmonisch ist. Sie protestieren weltweit gegen die unmenschlichen Misshandlungen an ihren Mitpraktizierenden in China. “Unser Aufruf an alle lautet: ‚Gemeinsam gegen die Verfolgung von Falun Gong! Folter und Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden in China muss gestoppt werden!‘”, sagt Erich Bachmann einer der Organisatoren der Veranstaltung. ­

Hintergrund:

Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist ein buddhistischer Selbstkultivierungsweg für Körper und Geist. Er wurde der Öffentlichkeit 1992 von Herrn Li Hongzhi in China vorgestellt. Derzeit praktizieren über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern die fünf meditativen Qigong-Übungen mit der anleitenden Lehre nach den Prinzipien "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht". Seit 1999 wird Falun Dafa in China brutal verfolgt. ­


Pressekontakt: Für weitere Informationen sowie Kontakt zu Zeitzeugen und Opfern aus China kontaktieren Sie bitte 076 372 43 14.

Zeitpunkte und Orte der Veranstaltungen Samstag 21. Juli 2018 in Bern.

09.00 bis 10.30 Uhr - Falun Dafa Übungen, Rosengarten

10.00 bis 10.30 Uhr - Appelation vor der chinesischen Botschaft, Appelationsbrief überreichen

13.45 bis 16.45 Uhr - Kundgebung, Bahnhofplatz

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