Perfide Folter in der Inneren Mongolei – „Sitzen auf einem kleinen Hocker“ (Foto)

„Sitzen auf einem kleinen Hocker" ist eine Form der Folter im Gefängnis Nr. 4 in der Autonomen Region Innere Mongolei. Der Hocker ist 15 bis 18 cm hoch und sehr schmal - kaum breit genug, um darauf zu sitzen. Im Laufe der Jahre haben fast alle Falun Dafa-Praktizierenden, die illegal in diesem Gefängnis festgehalten wurden, diese Form der Folter ertragen.

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Folterdarstellung: „Sitzen auf einem kleinen Hocker“

Beschreibung der Folter durch Praktizierende, die sie am eigenen Leib erfahren haben

„Diese Foltermethode erscheint auf den ersten Blick unbedeutend, was den Anschein erweckt, dass derjenige, der darauf sitzt, mild behandelt wird. Aber es ist in der Tat eine grausame Form der Folter an Körper und Geist. Diese Art von Schmerz ist unbeschreiblich. Ein einziger Tag fühlt sich an wie ein Jahr und das Leben ist schlimmer als der Tod."

Gefängniswärter benutzen diese Folter gegen Praktizierende, die sich weigern, „sich umerziehen“ zu lassen. Häftlinge werden beauftragt, den Praktizierenden auf dem Hocker zu bewachen. Die Beine des Praktizierenden werden gewaltsam zusammengedrückt, die Hände liegen auf den Knien. Der Praktizierende darf sich nicht umsehen, bewegen oder die Haltung ändern – von 5:00 Uhr morgens bis 0:00 Uhr nachts. Abgesehen von Essen und der Benutzung der Toilette verbringt der Praktizierende den gesamten Tag auf dem Hocker.

Innerhalb einer Stunde nach dem Sitzen auf dem Stuhl spürt man Unbehagen, gefolgt von Schmerzen. Der Schmerz wird quälend, wie unzählige Pfeile, die den Unterkörper durchbohren und Würmer, die an den Knochen nagen. Einige Praktizierende sind seit Monaten, einem Jahr oder sogar zwei Jahren gezwungen, jeden Tag auf diesem kleinen Hocker zu sitzen. Bei einigen entstanden am Gesäß offene, blutende, eiternde Wunden – bei manchen mit herausstehenden Knochen.

Wenn der Praktizierende sich irgendwie bewegt, stechen ihm die Häftlinge, die ihn bewachen, mit einem Kupferdraht in den Rücken; einige Praktizierende haben Wunden auf dem ganzen Rücken, wie die Löcher in einem Sieb.

Wer hat diese Folter erfunden?

Nach Angaben von Häftlingen im Gefängnis wurde diese Form der Folter ursprünglich von einem Mann erfunden, der wegen organisierten Verbrechens zum Tode verurteilt worden war. Er meinte, dass die Foltermethoden, die die Wärter angewandt hatten, nicht effektiv genug waren. Daraufhin erfand er den „kleinen Hocker“. Die Wärter waren beeindruckt.

Sobald Falun Dafa-Praktizierende ins Gefängnis kommen, setzen sie diese Foltermethode ein. Wer „umerzogen“ wird, kommt zu den anderen Gefangenen, um Sklavenarbeit zu verrichten. Wer seine „Umerziehung“ verweigert, wird unbegrenzt gefoltert.

Laut Berichten wurden einige Praktizierende bis zu vier Jahre lang auf dem kleinen Hocker gefoltert.

Chinesische Version

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