Österreich: Die 16. Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Baden bei Wien

Am 2. September 2018 fand in Baden bei Wien die jährliche österreichische Erfahrungsaustauschkonferenz statt. Dreizehn Praktizierende berichteten über die Erfahrungen in ihrer Kultivierung, welche Lektionen sie erhielten, wie sie ihre Eigensinne erkannten und sich nach dem Fa (Gebot) erhöhen konnten.

Die Vortragenden, aber auch die Falun-Dafa-Praktizierenden im Saal waren immer wieder von der tiefen Heiligkeit der Kultivierung im Falun Dafa und der Dankbarkeit gegenüber dem Meister Li Hongzhi ergriffen und berührt. Es gab sogar Praktizierende, die mehr als fünf Stunden Autofahrt auf sich nahmen, um an der Konferenz teilzunehmen.

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Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Baden bei Wien

Mit aufrichtigen Gedanken die wahren Umstände über die Verfolgung erklären

Ani aus Wien nimmt regelmäßig an der Lichterkette vor der chinesischen Botschaft in Wien teil. Sie praktiziert Falun Dafa seit eineinhalb Jahren und berichtete davon, wie sie eines Tages die Tätigkeit übernommen hatte, den Passanten Informationsmaterialien anzubieten und mit ihnen zu sprechen. Einmal kam ein Mann vorbei und Ani erklärte ihm auch, was die Falun-Dafa-Praktizierenden da machten und auch berichtete ihm von der Verfolgung in China. Er bezweifelte aber vehement die Verfolgung durch die kommunistische Partei und warf ihr vor, dass Falun Dafa Politik betreibe.

„Ich brach in Angstschweiß aus. So eine Art von Gespräch hatte ich bisher noch nicht geführt ... es würde nicht ganz so einfach werden wie gewohnt, dachte ich bei mir“, erzählte Ani. Sie begann ihm die Situation zu erklären um seine Vorwürfe und Gegenargumente zu entkräften, drang aber nicht zu ihm durch. „Ich hatte versucht, auf Biegen und Brechen diese ‚Frage-Antwort-Prüfung’ zu bestehen, sodass ich den Menschen, den ich erretten sollte, gar nicht wahrnahm,“ beschrieb sie.

Ihre Anspannung verschwand langsam, sie hörte ihm mehr und mehr zu und bemerkte schnell, dass er sich zu verändern begann. Er wurde immer erschütterter über die Tatsachen, die sie ihm über die Verfolgung durch das kommunistische Regime erzählte. Bevor er ging, bedankte er sich, dass sie sich so viel Zeit für ihn genommen hatte. Sie hatte dabei verstanden, dass mit aufrichtigen Gedanken und dem selbstlosen Wunsch die Lebewesen zu erretten, Erfolg in Sicht war.

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Ani praktiziert Falun Dafa seit eineinhalb Jahren.

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Hermine spricht von einer starken inneren Haltung während des notwendigen Prozesses

Telefonisch Termine bei Politikern vereinbaren

Eine Mitpraktizierende berichtete davon, wie sie dabei half, telefonisch Termine bei hochrangigen Politikern zu vereinbaren. Ihre größte Herausforderung dabei war, nicht nur im Moment des Telefonierens eine starke und aufrichtige innere Haltung zu haben, sondern auch während des ganzen notwendigen Prozesses, bis ein Termin zu Stande kommen würde, diese zu halten. Genau in diesem Prozess gab es für sie immer wieder Prüfungen zur Erhöhung ihres Herzens. Sie beschrieb auch den spürbaren Druck im Inneren, der meistens stärker wurde, wenn ein Abschluss einer Terminvereinbarung kurz bevorstand.

Meine Kultivierung durch Shen Yun

Renate, welche in einer Großfamilie auf einem Bergbauernhof aufgewachsen war, begann Falun Dafa zu praktizieren, nachdem sie 2008 Shen Yun in Wien gesehen hatte. Die Schönheit, die Tradition, die Leichtigkeit, das Kraftvolle von Shen Yun hatte ihr Herz bereits bei der ersten Aufführung erreicht. Einige Wochen danach begann sie mit dem Lernen des Zhuan Falun und regelmäßig die Übungen zu praktizieren.

Sie erzählte, wie sie jetzt Shen Yun unterstütze und ihr das half, sich selbst besser zu kultivieren. Auch konnte sie heuer im Zuge der Aufführungen in Salzburg einige Mängel, wie die Bequemlichkeit bei ihr finden. Durch eine Situation beim Verkauf von Shen Yun Artikeln empfand sie große Dankbarkeit, als die Käuferin trotz des Versagens der Technik sehr ruhig geblieben war. Dieser Vorfall zeigte ihr, dass, wenn man mit aufrichtigem Herzen die Aufgaben erledigt, Schwierigkeiten nicht wirklich Schwierigkeiten sind und die Barmherzigkeit des Meisters wirkt.

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Kurz nachdem sie Shen Yun gesehen hat, begann Renate mit der Kultivierung.

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Renate hat Ruhe und Bequemlichkeit loslassen gelernt.

Zurück zu Falun Dafa, wieder eine Kultivierende werden

Renate P. erhielt die Schriften vom Meister Li bereits im Jahre 2003, als sie auf der Suche nach einer Anleitung war, um ein guter Mensch zu werden. Sie beteiligte sich bereits am Anfang an verschiedenen Projekten zu Erklärung der wahren Umstände der Situation in China und stellte diese in ihren Fokus aber nach einigen Jahren wurde ihr, ihre grundlegende Anhaftung bewusst und ab da begann sie sich von Falun Dafa zu entfernen. Immer stärker wurde der Wunsch nach Ruhe und Bequemlichkeit.

„Als die Prüfungen immer intensiver wurden hatte ich mich schon sehr weit vom Falun Dafa entfernt. Das nicht Loslassen-Wollen meiner grundlegenden Anhaftungen beschleunigte die Abwärtsspirale“, sagte sie. Es vergingen Jahre bis sie erneut mit der Kultivierung beginnen konnte. Danach schien ihr die Zeit der Kultivierung sehr intensiv und sie wiederholte immer wieder „Schwer zu ertragen, ist zu ertragen, unmögliches ist möglich“ aus Zhuan Falun, Lektion 9, um durch die Prüfungen zu kommen. Ihr Wunsch ist es, dem Meister keine zusätzliche Arbeit mehr zu machen. Ihr Vertrauen in die Fürsorge und die Barmherzigkeit des Meisters ist unerschütterlich.

In weiteren Erfahrungsberichten wurde zum Beispiel über die Kultivierungserfahrungen als Koordinatorin, die Beseitigung negativer Gedanken gegenüber den Mitpraktizierenden, sich in Konflikten nicht als Opfer zu betrachten, sondern sie als Chance zur Erhöhung des Herzens zu nutzen, gesprochen. Die Kultivierung durch Shen Yun in unterschiedlichen Bereichen war in vielen Berichten der Fokus, aber auch die Kultivierung in anderen Projekten zur Aufklärung.

Die Fa-Konferenz war eine große Stärkung für die Kultivierungsumgebung in Österreich.

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