Europäische Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2018 in Prag

Die Europäische Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2018 fand am 29. September in Prag statt. Etwa 1.500 Falun-Dafa-Praktizierende nahmen daran teil. Meister Li Hongzhi, der Gründer von Falun Dafa, übermittelte Grußworte. Darin erinnerte er die europäischen Dafa-Praktizierenden an ihre Verantwortung und Ehre und forderte sie erneut auf, alles gut zu tun, was zu tun ist.

Die Europäische Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2018 am 29. September in Prag

Zwanzig Praktizierende aus Tschechien, Großbritannien, der Schweiz, Norwegen, Deutschland, Lettland, Österreich, Frankreich, Griechenland, Montenegro, Belgien und Zypern, trugen ihre Berichte vor. Es gab Simultanübersetzungen in 13 Sprachen.

Dafa-Praktizierende aus verschiedenen Ländern berichten auf der Konferenz über ihre Erfahrungen.

Die Gelegenheit zur Kultivierung schätzen

Raimonds ist ein 25-jähriger Praktizierender aus Lettland. Schon seit seiner Kindheit interessierte er sich für Meditation und Spiritualität. Er hatte einige spirituelle Methoden erforscht, war sich aber darüber im Klaren, dass sie nicht ganz rechtschaffen waren. Im Laufe der Zeit hörte er auf zu suchen – bis das Buch Zhuan Falun (Hauptwerk des Falun Dafa) in einer Buchhandlung seine Aufmerksamkeit erregte.

Er sagte, er habe seinen Weg gefunden. „In dem Buch wird alles erklärt. Das Buch ist so wertvoll! Ich legte es nicht mehr weg und fing an, Falun Dafa zu praktizieren.“

Raimonds las mehrmals das Zhuan Falun und wechselte dann zu anderen Büchern von Li Hongzhi, dem Gründer von Falun Dafa. Er fing an, die Bücher auswendig zu lernen. Außerdem brachte er sich selbst Chinesisch bei. Er kennt viele chinesische Schriftzeichen und kann das Zhuan Falun auf Chinesisch lesen.

„Ich wusste nicht, dass ich bei mir selbst schauen sollte, wenn ich in meiner Umgebung etwas sah. So fielen mir oft die Probleme anderer Menschen auf, besonders die derer, die in derselben lokalen Fa-Lerngruppe waren. Ich konzentrierte mich auf ihre Probleme und dachte, dass sie sehr schlecht seien. So verstärkte sich mein Groll und meine Arroganz, weil ich im Außen gesucht hatte“, sagte Raimonds.

„Als ich meine Arroganz bemerkte, achtete ich darauf, sie abzubauen. Ich entschied mich, fleißiger zu sein und nach innen zu schauen. Allmählich stieg meine Belastbarkeit und ich konnte aus der Perspektive anderer denken. Meine negativen Gedanken verschwanden.“

Raimonds hatte erkannt, dass die Kultivierung nichts Oberflächliches ist. Jeder Praktizierende müsse sein Verständnis in die Tat umsetzen, Anhaftungen beseitigen und Karma durch Leiden abbauen. Dies sei der schwierigste Teil der Kultivierung, sagte er.

Befreiung von der Störung durch Videospiele

Gabriel, ein Teenager aus Deutschland, berichtete, wie er die Störungen beseitigte, die Videospiele bei ihm verursacht hatten.

Als er in die Mittelstufe kam, interessierte er sich sehr für Videospiele. Er hatte dreimal innerhalb von drei Monaten hohes Fieber. „Das war ein offensichtlicher Hinweis für mich. Leider habe ich es nicht verstanden. Auch meine schulischen Leistungen ließen nach“, sagte er.

Als er in den Schriften des Meisters mehr über Videospiele und das Internet las, entschied er sich, mit den Videospielen aufzuhören. Er erzählte seiner Mutter von seiner Entscheidung. „Meine Mutter war sehr glücklich, dass ich entschlossen war, mich wirklich zu kultivieren.“

Beseitigung kommunistischer Faktoren

Sophia ist in Schweden geboren und aufgewachsen. Sie berichtete, dass sie überrascht gewesen sei, kommunistische Faktoren in ihrer eigenen Denkweise zu finden.

„Durch die gewaltige Kraft der Fa-Berichtigung konnte ich die kommunistischen Strukturen in unserer Gesellschaft und den Menschen sehen. Ich trug viele dieser Faktoren in mir. Ich konnte sie in den Arrangements um mich herum sehen. Mir wurde klar, dass solche Faktoren bei der Fa-Berichtigung eliminiert werden müssen.

Außerdem erkannte ich, dass ich oft dem Kommunismus ausgeliefert war und Angst hatte, in der Gesellschaft meinen Glauben verteidigen zu müssen, weil mir mein Ruf wichtig war. Ich rechtfertigte mich damit, dass ich mich den gewöhnlichen Meinungen anpasse, um sie nicht zu verunsichern. Es wird wirklich zu einer Kraft der Unterdrückung; es schwächt meine Kräfte und meine Fähigkeit, Menschen zu retten.“

Sophia sagte, dass sie stolz auf ihren Glauben wurde, nachdem sie sich entschieden hatte, dem Bösen nicht nachzugeben. Als sie sich geändert hatte, konnten die Menschen in ihrer Umgebung das Dafa auf einer tieferen Ebene annehmen.

Sie nannte ein Beispiel dafür, wie sich ihr Leben durch ihre eigene innere Wandlung verändert hat. „Ich bin mit dem Feminismus aufgewachsen. Ich dachte nicht, dass ich davon betroffen war, bis vor kurzem.

2004 heiratete ich. Mein Mann sprach oft über Dinge, denen ich nicht folgen konnte. Ich dachte, er wollte mir im Grunde zeigen, dass ich als Ehefrau und Frau nicht gut bin. Wir kamen zurecht, aber solche Konflikte sammelten sich an. Ein paar Mal im Jahr gerieten wir in eine Art ‚Kalten Krieg‘. Jedes Mal endeten die Konflikte damit, dass ich mich selbst bemitleidete und mein Mann sich zurücknahm. Im Frühjahr dieses Jahres wurde mir endlich klar, was los war.

Ich dachte über mich selbst nach, als sich ein weiterer ‚Kalter Krieg‘ ankündigte: ‚Was wollte er mir sagen? Was war los? Oh, ja. genau! Ich weiß es! Ich hatte meine Rolle als Frau und Ehefrau wegen des Feminismus und der kommunistischen Faktoren falsch verstanden!“ Sophia sagte, dass sich ihre familiäre Situation nach ihrer Erkenntnis stark verbessert habe.

Auswendiglernen des Zhuan Falun

Natalia begann 2010 mit dem Praktizieren des Falun Dafa. „Am Anfang war ich sehr engagiert und fleißig. Ich lernte jeden Tag mindestens zwei Kapitel des Zhuan Falun. Ich machte auch die Übungen und sendete aufrichtige Gedanken aus. Meine Xinxing (geistige Natur) erhöhte sich ständig. Es war einfach für mich, meine Anhaftungen zu finden und meine Prüfungen zu bestehen. Mein Weg wurde jedoch schwieriger, da ich mehrere tief verwurzelte Anhaftungen nicht losließ: Angeberei, Angst, Begierden und Neid.“

Natalia erzählte, dass wegen ihrer alten Anschauungen und tiefsitzenden Anhaftungen ihre erste Reaktion oft darin bestand, im Außen nachzuschauen, bei den anderen die "Schuld" zu suchen. Im zweiten Jahr ihrer Kultivierung sprach ein Mitpraktizierender immer wieder mit ihr darüber, was er verstanden hatte. Natalia beschwerte sich über diesen Praktizierenden, dass er unnötige Störungen für sie verursachen würde. Jetzt hat sie verstanden, dass dies ihre Angst war. Sie war nicht überzeugt von ihrem eigenen Verständnis des Fa (Gebot).

„Ich bin jetzt klarer und selbstbewusster in meinem eigenen Verständnis des Fa. Ich habe auch meine Angeber-Mentalität entdeckt.“

Durch das Auswendiglernen vom Zhuan Falun wurde Natalias Hauptbewusstsein stärker. Sie kann jetzt zwischen Gut und Böse unterscheiden und wenn negative Gedanken auftauchen, kann sie sie unterbinden und leichter loswerden.

Englische Version

Chinesische Version

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.